Mit Festbrennweite/Standardzoom Architekturfotos wie aus der Fachkamera

Dieser dreiteilige Video-Kurs zeigt, wie du ohne Shift-Objektiv Städte- und Architekturaufnahmen ohne stürzende Linien machen kannst. Du benötigst eine digitale Kamera (MFT/APS-C/Kleinbild oder Mittelformat), eine Festbrennweite oder ein Standardzoom, ein Stativ mit einer Gradeinteilung um die Neigung der Kamera kontrolliert vornehmen zu können und zum Entzerren der Bilder Photoshop mit entsprechenden Ebenen-Funktionen. Beinahe in allen Anwendungsfällen ist neigen besser als shiften. Zwar haben Shiftobjektive sehr viele Vorteile, doch neben dem Preis und dem Gewicht ist ein wesentlicher Nachteil, dass sich bei Verstellung die Verzeichnung des Objektivs ändert, was sehr schwierig zu korrigieren ist.
INHALTE
Folge 1
Welche Kameras, welche Objektive sind geeignet? Grundsätzlich alle Systeme wie Micro Four-Thirds (MFT), APS-C, Kleinbild und Mittelformat. Mit einem Standardzoom, maximal 2fach-Zoombereich, lässt sich schneller einstellen als mit einem Shift-Objektiv. Bei deinem Standardzoom kennst du die Verzeichnung und die Schärfeverteilung, beim Shift-Objektiv verändern sich je nach Verstellung die Verzeichnung, was schwer korrigier ist.
Was braucht man vor Ort bei der Aufnahme? Ein Stativ, Stativkopf mit Skala und Anzeige des eingestellten Winkels; Wir arbeiten mit maximal 8 Grad Verstellung, was zunächst nach wenig klingt, verhilft aufgrund der exzellenten Abbildungsqualität zu beeindruckenden Ergebnissen.
Was ist für die Bildbearbeitung sinnvoll? RAW-Konverter und möglichst bearbeitun in Photoshop, wegen der Möglichkeiten mit verschiedenen Ebenen und Masken zu arbeiten und wegen der exzellent Möglichkeiten im Menue „Bearbeiten/Transformieren“
Folge 2 / Aufnahmetechnik, Ausrüstung vor Ort
Welche Formate sind mit den Proportionen 3:2 (Kleinbild/APS-C) machbar
Welche Formate sind mit Proportionen 4:3 (Mittelformat/MTF) machbar
• Was passiert, wenn wir die Kamera senkrecht auf dem Stativ
ausrichten (zu viel Vordergrund)
• Besser: wir neigen die Kamera kontrolliert, beispielsweise
12 Grad. Das ist das eigentliche Geheimnis, denn die daraus entstehenden stürzenden
Linien werden durch eine gezielte Bearbeitung in Photoshop elegant geradegestellt.
Vorteil: Keine Schärfeprobleme, die beim Shiften in den Randbereichen entstehen
können.
• Um einen maximalen Tonwertumfang zu erzielen, erstellen
wir zwei Belichtungen. Eine dunklere Bildversion und eine hellere.
Folge 3
RAW-Entwicklung: Die Entwicklung der beiden Belichtungsvarianten in Capture One, Export und Bearbeitung in Photoshop. Nach bearbeiten mit einer invertierten Helligkeitsmaske, die die Schattendurchzeichnung optimiert geht es an die Geometrie der mit geneigter Kamera erstellten Aufnahme.
Nächste Schritte: Bild entzerren/Trapez-Korrektur. Die Ursprüngliche Bildproportionen gilt es beizubehalten. Roberto zeigt dir die Nutzung von Hilfslinien, um die senkrechten zu bestimmen und erklärt den Einsatz von „Frei Transformieren“ um das Bild gerade zu ziehen. Der Trick dabei ist die Grad-Nutzung in Photoshop, die möglichst dem Neigungswinkel bei der Aufnahme entspricht.
Nach kleinen Gradationskorrekturen Optimierung mit Photoshop-Aktionen:
• Ultimativ Besser, um die Mitteltöne besser herauszuarbeiten;
• Panchromatic Darkroom Gray
Danach Einkopieren eines ausgewählten Kanals aus den RGB-Kanälen.
Zum Schluß: Anwendung der Kamera-Schärfe-Aktion (in diesem Fall Aufnahme mit Gfx).
Endergebnis: Analoge Wiedergabe, exzellente Graustufenverteilung, beeindruckende Klarheit im Bild, da alle Senkrechten auch so stehen.
Nach dem Kauf: Wir senden dir zeitnah (nicht in den
nächsten 20 Minuten, jedoch möglichst noch am gleichen Tag), die Freischaltung für
unsere Photocampus-Mediathek zu. Dann kannst Du rund um die Uhr auf den Kurs
zugreifen.
Nutzungsphase 18 Monate ab
Wir informieren Sie gern darüber, falls der Preis dieses Artikels Ihrem Wunschpreis entspricht.
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